Mein Aikidoweg

Mein Aikidoweg – Ein Leben in Bewegung und Harmonie

Mein Weg im Aikido begann 1991 an der Universität, als ich nach einer Alternative zur Frauen-Selbstverteidigung suchte. Schnell wurde mir jedoch klar, dass Aikido weit mehr ist als eine „Kampfkunst“. Es geht um Harmonie, inneres Gleichgewicht und das Erlernen von Selbstbeherrschung.

Meine ersten Schritte

Die Jahre bei Gerd Walter haben meinen Aikidoweg maßgeblich geprägt. Besonders eindrucksvoll war meine Zeit als Schülerin von Ulrike Serak (6. Dan, Shihan Aikikai), der ich in ihr eigenes Dojo folgte. 1996 nahm ich an meiner ersten großen Aikido-Konvention bei Christian Tissier in Novalaise, Frankreich, teil. Der Stil des französischen Meisters hat mich so fasziniert, dass ich ihn – zusammen mit Ulrike – bis heute praktiziere.

Weitere Schritte und Horizonterweiterung

Mein Aikidoweg führte mich auch zu anderen Bereichen der Bewegung. So entdeckte ich Yoga und Tango, die mein Verständnis von Körper und Geist vertieften. 2014 begann ich, bei Peter Saager (5. Dan) zu trainieren und schloss mich 2016 dem Shinkiryu Akiki Budo Verband an, dem ich bis 2021 angehörte.

Der aktuelle Weg

Im Jahr 2023, nach mehreren Monaten intensiven Trainings bei Henryk von Pradow und Lydia Marti-Fleury, trat ich der Aikido Föderation Deutschland e.V. bei, einer offiziellen Mitgliederorganisation des Aikido Hombu Dojo in Japan. Seither trainiere ich regelmäßig bei Ulrike Serak, Max Eriksson-Ohlwein und Werner Gräf und setze meinen Aikidoweg mit großer Freude und Hingabe fort.

Was ist Aikido für mich?

Ich zitiere den Begründer des Aikido Meister Morihei Uyshiba aus dem Buch von André Protin: „Ich begriff, daß Budo nicht darin besteht, den Gegner gewaltsam zu Boden zu werfen, und daß es kein Werkzeug ist, um die Welt der Vernichtung durch Waffen entgegenzuführen. Das wahre Budo heißt den Geist des Kosmos in sich aufnehmen, in der Welt Frieden halten und alles, was lebt in der Natur, nach ihrem Vorbild erzeugen, schützen und achten.“

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Quelle: Film von Astrid Vogelpohl und Heidi Grot. Schaut ihn gern auf YouTube!

Im  „Aikido Sommer“ 2018 präsentierten sich die unterschiedlichsten Aikidolehrer: innen.  Im Film sind verschiedene Meinungen wiedergegeben, die sowohl Aikido als auch Budo repräsentieren.

Bei Lehrerinnen und Lehrern wie Heidi Grot (Berlin), Dirk Müller (Hamburg), Greg Angus (Canada) und Jorma Lyly (Schweden), die dabei waren, konnte ich schon trainieren. Besondere Freude hatte ich bei Takeshi Yamashima Shihan zu trainieren und war sowohl von Theodora Wolfe als auch von Jean-Luc Subileau fasziniert. Ich konnte nicht bei allen dabei sein, aber ihre Stimme finde ich, drückt aus, was Aikido ist: ein universeller Gedanke und Bewegung.

Ich freu mich auf einen langen Weg im Aikido ohne Grenzen!